Die Welt hatte versprochen, Gaza nicht zu vergessen. Die 2.100 getöteten Palästinenser, die 11.000 Verwundeten, die 20.000 zerbombten Wohnungen, die 100.000 Obdachlosen. 4 Monate ist der Krieg gegen Gaza nun vorbei. Kein einziges Haus ist wieder aufgebaut. Wir dürfen nicht länger schweigen.

Die Besatzungsmacht Israel kümmert sich lieber um ihre Neuwahlen im März. Da bleibt angeblich keine Zeit für die ausgebombten Menschen im Getto Gaza. Die internationalen Hilfsorganisationen aber kämpfen in erster Linie darum, ein möglichst großes Stück des 4-Milliarden-Euro-Hilfskuchens zu ergattern.

Die Menschen von Gaza vegetieren in Zelten, Billig- Containern, Notunterkünften und in den Ruinen ihrer zerstörten Häuser. Nachts pfeift ein kalter Wind durch die zerstörte Stadt. Gaza stirbt, die traumatisierten Menschen haben längst ihre Hoffnung aufgegeben. Sie wissen, die Welt hat sie vergessen. Und schweigt.

Niemand übt Druck auf Israel aus, seine Pflichten als Besatzungsmacht zu erfüllen. Amerika zahlt weiter Milliarden an Israel und Europa kauft fröhlich Waren, die Israel im besetzten Westjordanland rechtswidrig produziert und als israelische Produkte verkauft. Was kümmert uns das Elend von Gaza? Nicht einmal in den Neujahrsreden unserer Politiker taucht Gaza auf. Oder habt Ihr schon mal was von Gauck über Gaza gehört? Unsere Politiker trauen sich nicht einmal, den Staat Palästina als Staat anzuerkennen. Anders als 130 mutigere Länder der Welt.

Die Stiftung Sternenstaub hat für 30.000 Euro Matratzen und Decken für Gaza gekauft. Und mit Eurem gespendeten Geld Schulranzen. Doch all das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich weiß das.

Am meisten leiden die Kinder. Der kleine Mustafa lebt in Viertel Al Sabra in Gazastadt. Er ist sieben Jahre alt. Mit seiner Familie wohnt er in einer winzigen containerartigen Unterkunft. Sein Vater kann der sechsköpfigen Familie kaum das Nötigste besorgen. Der Krieg hat alles noch schlimmer gemacht. Als ein Nachbargrundstück bombardiert wurde, wurde auch ihr Haus schwer beschädigt.

Seither haben Mustafa und seine Geschwister jede Nacht schwere Panik-Attacken. Mustafa reißt sich die Haare in Büscheln aus. Überall auf seinem Kopf sieht man die Folgen dieser Angstanfälle. Mühsam versuchen Psychologen und seine Eltern ihm seine Ängste zu nehmen.

Liebe Freunde, das ist Gaza heute. Israels Schande. Unser aller Schande. Weil der Westen keine Zivilcourage hat. Und kein Herz. Euer JT

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Ein Gedanke zu „!!!GAZA NICHT VERGESSEN!!!

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