Weihnachten mit politischen Flüchtlingen

Liebe Freunde, Heiligabend ist eine gute Gelegenheit, Fremden Sympathie zu zeigen. Ich habe 25 überwiegend christliche, muslimische und yezidische Flüchtlinge zu einem festlichen Weihnachtsessen eingeladen.

Ihr seid praktisch live dabei. Meine Gäste stammen aus dem Irak, Tunesien, Nigeria und Sierra Leone. Viele leben in München in erbärmlichen Not-Unterkünften.
Bitte zeigt auch Ihr, dass Deutschland ein Land ist, das ein Herz für Fremde und Immigranten hat. Bringt Eurem türkisch, afghanisch oder arabisch-stämmigen Nachbarn und den Flüchtlingen in Eurer Gegend ein paar Weihnachtsplätzchen! Oder etwas Ähnliches. Wartet nicht auf die Politik. Wir müssen unser Land selbst verändern.
Die Pegida-Hassprediger vertreten nur ihren eigenen Fremdenhass, nicht unser Land. Sie behaupten, die Werte des Christentums zu verteidigen. Aber sie haben die Bibel offenbar nie gelesen. Nach dem Neuen Testament, Matthäus 25, wird Jesus beim Jüngsten Gericht denen, die in den Himmel kommen, sagen:
„Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht.“
Erstaunt werden die Gerechten antworten: „Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? Oder durstig und haben dich getränkt? Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? Oder nackt und dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen und sind zu dir gekommen?“
Jesus wird antworten: „Was ihr einem unter meinen ärmsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.“
Auch Jesus war eine Zeit lang orientalischer Flüchtling. Die Pegida-Ausländer -und Islamfeinde haben keine Ahnung vom Christentum, das sie angeblich verteidigen.
Frohe Weihnachten wünscht Euch Euer JT.
München, 24. Dezember, 17.50 Uhr.